Disc Golf in Minden an der Weser

2013 ist die einzige Disc-Golf-Anlage in Minden-Lübbecke und im Umkreis von 50 km eröffnet worden. Seitdem erfreut sie sich großer Beliebtheit und bleibt an sonnigen, warmen Tagen selten unbenutzt. Hinter dieser kostenfreien Freizeitmöglichkeit verbirgt sich der SVM, der Sportverein 1860 Minden, der mit den „Minden Bats“ auch eine turnierfähige Mannschaft hat. Die Fledermäuse aus dem Mindener Glacis sind die Namensgeber der Mindener Disc-Golf-Mannschaft. Das passt natürlich auch zu den fliegenden Scheiben, die im Sommer am häufigsten auf der „Kanzlers Weide“ an der Weser anzutreffen sind. Insgesamt 18 verschiedene Körbe sind entlang des Flusses aufgebaut. Spielt man alle Körbe an, kann das durchaus zwei Stunden oder mehr in Anspruch nehmen. Hierfür ist es sinnvoll, sich entsprechend des Wetters anzupassen. Das bedeutet ein festes Schuhwerk, entsprechende Kleidung und ausreichend Wasser oder andere Erfrischungsgetränke. Die Discs kann man sich ganz einfach für drei Euro Pfand pro Scheibe leihen. Hierfür gibt es folgende Anlaufstellen: der Laden „Skyracer“ auf der anderen Weserseite, die „Lohmeyer´s Beach Bar“ im Sommer und der Verein SV1860 Minden e.V., dessen Vereinsheim sich ebenfalls direkt an der Weserpromenade befindet.

 

Mehr zum Disc Golf findet Ihr hier:
www.sv1860minden.de/sportarten/disc-golf

Fernab der Realität – Theater in Minden

Sich in einer anderen Welt bewegen, den Alltag für ein paar Stunden vergessen und sich gut unterhalten lassen – nirgendwo geht das wohl so gut wie im Theater.
Im über 100 Jahre alten Gebäude des Stadttheaters Minden werden verschiedenste Stücke gespielt. Darunter Schauspiel-, Oper- und auch Jugendproduktionen, die sich besonderer Beliebtheit erfreuen. So kann man in der kommenden Saison unter anderem folgendes erleben: Am 04. Mai wird der Kinohit „Monsieur Claude und seine Töchter“ aufgeführt, das gefeierte Klavierduo Genova & Dimitrov stattet dem Stadttheater am 11. Mai einen Besuch ab und am Muttertag findet ein Konzert des Gemischten Chores Leteln statt.
„Nix als Theater“ gibt es auf der Tucholsky Bühne zu sehen. Die Stücke finden an alltäglichen Orten statt, zum Beispiel im Botanischen Garten, in einer Tischlerei oder auf dem Campus der Fachhochschule.
Unterhalb des Kaiser-Wilhelm-Denkmals liegt die wettergeschützte Goethe-Freilichtbühne. Am 03. Juni findet hier der Auftakt in die Spielsaison 2018 statt. Gespielt wird „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.“

 

Mehr zum Stadttheater Minden: goo.gl/fd9w1u
Mehr zur Tucholsky Bühne: goo.gl/gRKtZJ
Mehr zur Portabühne: www.portabuehne.de

Die Gauselmann Gruppe: Die weltbekannten Spielemacher aus Ostwestfalen

Die Region Ostwestfalen-Lippe ist bekannt für ihre großen und erfolgreich geführten Familienunternehmen. Lässt man seinen Blick gen Norden der Region schweifen, trifft man unweigerlich auf einen Global Player, dessen lachende Sonne im Firmenlogo etliche Fassaden weltweiter Innenstädte ziert. Sie ist das wahrscheinlich markanteste Erkennungsmerkmal der Gauselmann Gruppe, die sich aus mehr als 30 operierenden Tochterunternehmen zusammensetzt – nahezu allesamt in der Unterhaltungs- und Freizeitwirtschaft verankert.

„Die Spielemacher“ haben ihr Hauptquartier seit der Gründung im Jahr 1957 in Espelkamp und Lübbecke. „Von hier aus betreuen wir personalseitig alle deutschlandweiten Standorte und einige internationale Firmensitze“, erklärt Theresa Rollmann, Teamleiterin im Personalmarketing, die sich auch darum kümmert, junge Leute für das Unternehmen zu rekrutieren und ihnen einen erfolgreichen beruflichen Einstieg zu ermöglichen. Die Palette an Startmöglichkeiten bei Gauselmann ist vielfältig. Neben Praktika in Bereichen wie IT, Kommunikation oder Controlling werden auch Werkstudentenstellen angeboten. Spannende Junior-Positionen, eineinhalb Jahre andauernde Traineeships sowie die Vergabe von Stipendien dürfen komplettieren die vielfältigen Angebote für Young Professionals. Zudem besteht für Bachelor- und Masterstudenten die Möglichkeit, vom Unternehmen herausgegebene Themen für Abschlussarbeiten praxisnah zu bearbeiten.

Dieses Angebot hat auch Nils Torbrügge wahrgenommen. Seit Februar dieses Jahres schreibt er seine Masterarbeit über das Thema „Kommunikation in Veränderungsprozessen“. Voraussetzung für die Ausarbeitung eines Themas ist ein vorgelagertes Praktikum, welches der 25-Jährige im Vorfeld der Bearbeitungszeit absolvierte – ein logischer Schritt, um das Unternehmen und bestimmte Prozesse erst einmal kennenlernen zu können und die Themenstellung zu konkretisieren. „Ich bin jedenfalls sehr zufrieden und schätze es, meine Arbeit so praxisorientiert schreiben zu können und spannende Einblicke in eine so vielfältige Unternehmensgruppe zu erhalten“, erklärt Nils Torbrügge.

Bei Bedarf bietet das Gauselmann-Institut zudem Beratung und Hilfe bei der Erstellung von Abschlussarbeiten an. Als Young Professional gefallen ihm vor allem auch Angebote abseits des Schreibtisches. Seien es die mit über 20 Sparten fassende Betriebssportgemeinschaft, die flexiblen Arbeitszeitmodelle oder die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten, die auch den Studierenden angeboten werden. Diese finden in betriebsinternen Schulungsräumen auf dem Schloss Benkhausen statt, welches eigens von der Unternehmerfamilie gekauft und zum gruppenweiten Schulungs- und Tagungszentrum umgebaut wurde. Als weiteren Vorteil seines Praktikums schildert Nils Torbrügge „besonders die gruppeninternen Veranstaltungen wie Praktikanten-Stammtische, Werks- und Filialbesichtigungen oder Workshops, die dazu beitragen, dass sich die Studierenden auch untereinander vernetzen können.“

Aber wie findet eine Unternehmensgruppe im ostwestfälischen Espelkamp überhaupt junge und gut qualifizierte Leute? „Natürlich veröffentlichen wir unsere Stellen auf allen gängigen Online-Jobportalen. Allerdings versuchen wir auch jährlich, auf verschiedensten regionalen Ausbildungs-, Hochschul- und Jobmessen wie beispielsweise der ‚myjobOWL‘ in Bad Salzuflen den persönlichen Kontak und den direkten Austausch mit jungen Leuten zu suchen“, erklärt Theresa Rollmann.

Für die Gauselmann Gruppe spielt der persönliche Austausch mit Bewerbern eine wichtige Rolle, um auch künftig talentierte Fach- und spätere Führungskräfte rekrutieren zu können, denn die Unternehmensgruppe ist – ebenso wie viele andere Familienunternehmen in der Region – in einer relativ  ländlichen Region und damit abseits der großen Ballungsgebiete angesiedelt. Diese standortbezogene Herausforderung gilt es bestmöglich wettzumachen.

Attraktive Ballungsräume mit reichhaltigem Angebot an Kultur, Infrastruktur und Freizeitmöglichkeiten wirken zwar anziehend auf viele junge Leute, doch „man sollte als junger Mensch auch bedenken, dass die Konkurrenz an Mitbewerbern hier in Ostwestfalen-Lippe für eine Stelle überschaubarer ist, als in manchen Großstädten“, nennt Rollmann einen großen Vorteil der Region für Bewerber. Es sei häufig zu beobachten, dass junge Menschen aus Ostwestfalen-Lippe in Großstädten studieren, um später doch wieder heimzukehren. Nils Torbrügge kennt dieses Verhalten auch aus seinem Freundeskreis: „Die Region bringt aber alle Faktoren mit, um hier dauerhaft sesshaft werden zu wollen. Hier kannst du stadtnah und trotzdem ländlich wohnen. Nicht zu vergessen sind an dieser Stelle auch die niedrigeren Miet- und Grundstückspreise. Das wissen auch viele Rückkehrer sehr zu schätzen.“

Weil die Gauselmann Gruppe auch international tätig ist, „kann man als Mitarbeiter sehr gut in OWL wohnen und trotzdem beruflich die Welt entdecken“, erklärt Theresa Rollmann. Denn neben der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Unterhaltungsspielgeräten und Bankautomaten betreibt die über 12.500 Mitarbeiter beschäftigende Unternehmensgruppe die bekannte Spielstättenkette „Casino Merkur-Spielothek“. Zudem ist die familiengeführte Gauselmann-Gruppe auch in Bereichen wie Sportwetten, Online-Gaming und Spielbanken tätig.

Die Identifikation mit dem Unternehmen komme laut Theresa Rollmann vor allem durch die vielfältigen beruflichen Chancen in verantwortungsvollen Positionen, die junge Menschen bei Gauselmann erhalten. Bei genauerer Betrachtung fällt somit auf, dass sich ein Blick für Young Professionals definitiv auch beruflich in den Norden von Ostwestfalen-Lippe lohnt.