Zen Do Kampfkunst

Wer kennt ihn nicht, den inneren Schweinehund? Seien es Laster wie Schokolade, Chips und Weingummi oder das bequeme Auto, mit dem es dann doch länger dauert als mit dem Fahrrad. Der innere Schweinehund hat uns mit seinen großen, treuen Augen wieder eingewickelt. Ihn zu überwinden, lernen die Schüler des Sifu Ralf Berger im Zen Do Gütersloh.

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Beim Zen Do lernen die Mitglieder Körperbeherrschung und Selbstwahrnehmung.      Foto: Anika Reckeweg

In dem Verein werden Shaolin-Karate-Do, Chan Shaolin Si, Qi Gong und Zazen trainiert. Unter dem wachen Auge des Lehrers testen die Kampfkunst-Schüler ihre Grenzen aus, werden bis an ihre vermeintlichen oder selbst gesetzten Grenzen gebracht und gehen bisweilen sogar darüber hinaus. Dabei die innere Mitte zu finden und die Wahrnehmung des Körpers zu schulen, steht auf dem wöchentlichen Trainingsplan.

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Poetry Slam im Kreis Gütersloh

Ein Blog ist schön. Wer bejubelt werden will, gehört aber auf die Bühne. Im Schutz des Bildschirms verborgen bleiben skeptischen Blicke, doch auch die leuchtenden Augen, das schmunzelnde Grinsen, die fröhlichen Lacher oder bedrückten Tränen. Anders bei den Poetry Slammern im Kreis Gütersloh.

Sie stehen gut einen halben Meter über ihrem Publikum am Mikro und stellen sich einer knallharten Zuschauer-Jury. Mit Punktetafeln katapultiert diese die Wortakrobaten, Geschichtenerzähler, Komiker und Wachrüttler an die Spitze des Rankings – oder ans Ende. Regelmäßig finden die Wettbewerbe „Slam GT“ und „Vogelfrei U20“ unter der Moderation von Jonas Helmich und Niko Sioulis statt.

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Der schönste Moment ist die Landung

Einer der besten Einzelvoltigierer in Deutschland ist in OWL zuhause und trainiert auf dem „Birkenhof“ in Gütersloh. Auch international ist Jannis Drewell immer ganz oben mit dabei. Der 26-Jährige hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und ist seit einigen Jahren Sportsoldat bei der Bundeswehr. Erst im März hat er erfolgreich seinen Titel beim Weltcup-Finale in Dortmund verteidigt.

Wie bist du zum Voltigieren gekommen?
Jannis Drewell: Erst habe ich mich ehrlich gesagt ein wenig dagegen gesträubt. Ich bin immer mit meiner Mutter mitgegangen, weil sie damals schon Trainerin war. Früher musste ich mit und irgendwann wollte ich dann mit. Mit acht Jahren habe ich angefangen, meine Mutter Simone trainiert mich. Zwischendrin habe ich bestimmt drei Jahre mit Verletzungen verbracht. Aber Motivationslücken hatte ich keine. „Der schönste Moment ist die Landung“ weiterlesen