Zen Do Kampfkunst

Wer kennt ihn nicht, den inneren Schweinehund? Seien es Laster wie Schokolade, Chips und Weingummi oder das bequeme Auto, mit dem es dann doch länger dauert als mit dem Fahrrad. Der innere Schweinehund hat uns mit seinen großen, treuen Augen wieder eingewickelt. Ihn zu überwinden, lernen die Schüler des Sifu Ralf Berger im Zen Do Gütersloh.

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Beim Zen Do lernen die Mitglieder Körperbeherrschung und Selbstwahrnehmung.      Foto: Anika Reckeweg

In dem Verein werden Shaolin-Karate-Do, Chan Shaolin Si, Qi Gong und Zazen trainiert. Unter dem wachen Auge des Lehrers testen die Kampfkunst-Schüler ihre Grenzen aus, werden bis an ihre vermeintlichen oder selbst gesetzten Grenzen gebracht und gehen bisweilen sogar darüber hinaus. Dabei die innere Mitte zu finden und die Wahrnehmung des Körpers zu schulen, steht auf dem wöchentlichen Trainingsplan.

Das Konzept beruht auf der Idee, durch körperliche Anstrengung den Geist zu aktivieren. Sich selbst zu überwinden ist harte Arbeit. Im Alltag jedoch macht sich der Kampf mit sich selbst bezahlt: Mit Entspannungstechniken, einer geschulten Eigenwahrnehmung des Körpers und dem Gefühl für das eigene Ich lassen sich viele Alltagssituationen leichter meistern.

Zudem gehen die Schüler nicht nur mit geraderem Rücken durch die Welt, sondern auch selbstbewusster und einem feineren Blick für ihre Umwelt. Im geschützten Raum werden innere wie äußere Kämpfe ausgetragen. Und so manches Mal befreit das Training vom einengenden Alltag.

Mehr Infos unter www.zen-do-guetersloh.de  

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