Dannemann – Ein Traditionsunternehmen für Genussraucher

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Ein Interview mit Ute Hagemann

Frau Hagemann, die Jugend wandert ab in die Großstädte. Warum sollten sie stattdessen lieber in OWL bleiben? Was meinen Sie?

OWL bietet viel Natur, viel Raum für Freizeit, aber auch gleichzeitig viele „Metropolen“, also Städte wie Bielefeld, wo ordentlich etwas los ist. Ich mache immer Werbung für Ostwestfalen und sage, es gibt so wahnsinnig viel spannende Industrie hier, wo man arbeiten kann. Man muss nicht nach Hamburg oder Berlin ziehen. Und es ist natürlich so, dass sich in Berlin oder Hamburg einfach viel mehr Bewerber als hier in Ostwestfalen tummeln. Also derjenige, der bei den Firmen an die Türen klopft, muss sich nicht gegen tausende Mitbewerber durchsetzen, sondern vielleicht nur gegen 250. Daher denke ich, dass Ostwestfalen einfach die bessere Anlaufstelle ist. Außerdem kann man Freizeit und Beruf gut kombinieren. 

Warum sollte man sich ausgerechnet bei Dannemann bewerben? Wodurch heben Sie sich von anderen Arbeitgebern in OWL ab?

Ich glaube, dass ein ganz großer Pluspunkt unsere Markenstrategie ist. Wir haben unheimlich starke Marken, die wir bei der Rekrutierung einsetzen. Es gibt ja das ganz bekannte „Opa-Image“ mit der Zigarre. Viele junge Menschen sagen: „Ja, mein Opa hat das auch schon geraucht.“ Da arbeiten wir seit vielen Jahren daran, dass wir dieses Image loswerden. Trotzdem äußern viele den Wunsch, einmal bei einem Markenartikelhersteller zu arbeiten, weil sich das gut im Lebenslauf macht und man weiß, dass Dannemann ein extrem erfolgreicher Marktteilnehmer ist. Das nutzen wir. Wenn wir Stellen ausschreiben, haben wir im Bereich Vertrieb momentan überhaupt keine Probleme mit der Besetzung. Die Bewerber wissen natürlich auch, dass sie ein gutes Gehalt und auch verschiedene andere Boni erwartet. Außerdem bieten wir viele Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeiter bei uns an.

Jetzt ist Lübbecke nicht gerade der Nabel der Welt. Wie begegnen Sie den Menschen, die das als Argument für Großstädte nutzen?

Natürlich ist in Lübbecke nicht so viel los wie in Großstädten. Betrachtet man ganz Ostwestfalen, gibt es schon mehr zu erleben. Man nimmt dann eben in Kauf, sich mal in den Zug zu setzen und eine Dreiviertelstunde nach Bielefeld zu fahren. Und man kommt auch schnell von hier nach Osnabrück, Hannover oder Münster. Da, wo viele Studenten sind, ist mehr machbar. Minden zum Beispiel mausert sich gerade zu einer richtigen Studentenstadt, weil hier jetzt auch wesentlich mehr Studiengänge angeboten werden. Ich glaube, da wird eine Art Szene entstehen.

Es bietet sich an, als Mitarbeiter bei Dannemann Raucher zu sein. Wie ist hier das Verhältnis von Rauchern zu Nichtrauchern?

Fast so ähnlich wie in ganz Deutschland. Man sagt, dass ungefähr 25 % der Deutschen Raucher sind. Genauso ist es bei Dannemann. Sie sind selbst gerade durch die Firma gegangen. Riecht man, dass man hier rauchen darf?

Ja.

Also ich rieche es nicht mehr. Ich bin Nichtraucher und das seit 36 Jahren. Viele, die hierherkommen, sind Nichtraucher. Entweder man mag es oder man mag es nicht. Bei Einstellungsgesprächen sagen wir immer, dass man damit rechnen muss, dass hier geraucht wird. Es stehen Aschenbecher auf den Tischen. Das ist normal. Auch drinnen. Man ist aber sehr rücksichtsvoll miteinander und raucht natürlich nur dann, wenn es die Kollegen nicht stört. Man fragt natürlich, ob es okay ist, wenn man sich eine anzündet. Wenn jemand dann nein sagt, dann lässt man das auch.

Wie würden Sie die Arbeitsatmosphäre hier beschreiben?

Es ist ein sehr offener, kollegialer Umgang und es gibt kein hierarchisches Denken. Man begrüßt sich freundlich, man fragt, wie das Wochenende war. Die Türen sind offen und man kann alles besprechen. Ein großer Teil der Kollegen ist schon viele Jahre im Unternehmen und schätzt diese familiäre Arbeitsatmosphäre. Auch international ist das so. Internationalität ist ein sehr wichtiges Thema bei uns und möchte man sich weiterentwickeln, gehört Internationalität einfach dazu. Aktuell reisen viele Abteilungen von uns nach Brasilien, um die Terra Dannemann kennen zu lernen. Dadurch lernen wir die Wurzeln des Unternehmens besser kennen. Das ist notwendig, um auch authentisch erzählen zu können, was Dannemann ausmacht, warum wir was machen.

 

Dannemann sucht häufig in folgenden Bereichen:

  • Industriekaufleute
  • Betriebswirte
  • Stellen im Marketing und Vertrieb
  • Internationales Marketing-Praktikum in Brasilien
  • Logistik-Studenten
  • Spezialisten aus dem Bereich Produktionsverfahren

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