„In einer Region wie OWL kommt man schneller in höhere Positionen als in Großstädten“

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Die Region OWL bietet eine große Zahl von Vorteilen. Da ist sich Marco Maritschnigg, zuständig für den Bereich Corporate Communications bei Denios, sicher. Er selbst ist gebürtiger Ostwestfale und hat seine Heimat einer Großstadt vorgezogen. Seit vier Jahren ist er bei der Denios Gruppe, dem Weltmarktführer für Produkte der Umweltwirtschaft, tätig.

Die Denios Gruppe existiert inzwischen seit über 30 Jahren und ist in dieser Zeit stetig gewachsen. So zählen inzwischen über 20 Tochterunternehmen zum Unternehmen, dessen Zentrale sich in Bad Oeynhausen befindet. Als Spezialist für Gefahrstofflagertechnik sowie Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit ist Denios, laut Maritschnigg, in einer komfortablen Situation: „Dadurch, dass unsere Produkte zum Teil Investitionsgüter sind, sind unsere Kunden im gewissen Maße im Rahmen der Betriebssicherheit und des Umweltschutzes dazu angewiesen, diese zu erwerben. Der USP von Denios ist jedoch, dass wir als Hersteller unseren Kunden die maximale Qualität und ein umfangreiches Sortiment an Handelswaren anbieten, die allen gesetzlichen Regelungen und Vorschriften heute und in der Zukunft entsprechen.“ Da die Rechtslage in Europa und darüber hinaus nicht einheitlich sei, spiele Internationalität eine wichtige Rolle für die Mitarbeiter bei Denios, betont der Ostwestfale. „Unsere Produkte erfüllen nicht nur die deutschen Gesetze und Normen, sondern sind bestenfalls auch in allen relevanten Märkten einsetzbar.“ Darauf vertrauen unter anderem Kunden wie VW, Daimler, BASF oder auch die Deutsche Bahn. 

Marco Maritschnigg ist seit vier Jahren bei Denios in der Marketingabteilung tätig und froh, dass er nach seinem Studium in Münster wieder nach OWL zurückgekommen ist. „Am Anfang habe ich auch gedacht, dass ich weg will. Es war alles zu provinziell, zu klein. Letztendlich sehe ich aber auch, dass ganz viele Bekannte von mir, die weit weg waren, ebenfalls wieder nach OWL zurückkommen.“ Insbesondere für Familien mit Kindern sei die Lebensqualität hier deutlich höher als in Großstädten, erklärt der junge Vater.

„Von der Kita bis zur Hochschule – du hast alles in der Nähe.“

„Es ist ja nicht so, dass man hier im Niemandsland lebt. Es gibt Theater, eine lebendige Kulturszene, eine relativ gute Konzertlandschaft und es ist alles gut zu erreichen“, erklärt er weiter. Wo man in einer Großstadt zweieinhalb Stunden fahren müsse, um von einer Stadtgrenze zur anderen zu kommen, sei man hier in der Zeit schon fast im europäischen Nachbarland, lacht der Kommunikationsverantwortliche. Auch im Bereich des Sports hebt er die Region heraus. „Wenn man es darauf anlegt, kann man in OWL sogar Snowboarden und Skifahren. Hier ist Vieles möglich.“

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Für den jungen Ostwestfalen Marco Maritschnigg sind die Aufstiegschancen in OWL höher als in Großstädten. Bild: Tabea Behrmann

Trotzdem merke auch Denios, dass vielen jungen Berufseinsteigern diese Vorteile häufig nicht bekannt sind. Wie zahlreiche andere Unternehmen auch, werben sie daher mit besonderen Benefits, um die jungen Talente von Denios zu überzeugen. So bemüht sich das Unternehmen, insbesondere im Bereich Familienfreundlichkeit den Mitarbeitern viel zu ermöglichen. Um den Tag flexibel gestalten zu können, gibt es beispielsweise ein Gleitzeitmodell mit Kernzeiten. Das eignet sich nicht nur für Eltern, sondern ebenso für diejenigen, die Interesse haben, sich durch ein Studium oder Seminare weiterzubilden. Darüber hinaus wird es zukünftig Angebote in Sachen Gesundheitsförderung, Sport und Ernährung für Mitarbeiter geben. Regelmäßige Kochevents in der unternehmenseigenen Eventküche und andere Events für Mitarbeiter stärken schon jetzt den Kontakt der Kollegen untereinander. Ein kleines aber wirkungsvolles Gimmick: über das eigene Mitarbeiter-WLAN können die Kollegen ihr Datenvolumen auf dem Smartphone aufsparen.

„In Kontakt mit uns kommt man ganz klassisch – über Social Media.“

Es gebe natürlich einige Bereiche, für die, wie in fast allen Unternehmen, momentan dringend Mitarbeiter gesucht würden, beispielsweise die IT. Aber auch in den Bereichen Logistik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen werden zukünftig Stellen bei Denios zu besetzen sein. Als neuer Mitarbeiter könne man sich auf jeden Fall auf eine zwanglose und internationale Arbeitsatmosphäre freuen. „Bei uns trifft man auch immer mal Kollegen aus dem Ausland. Das Miteinander ist sehr freundschaftlich und familiär. Das geht in größeren Konzernen allein aus strukturellen Gründen häufig etwas unter“, weiß der junge Ostwestfale. „Man muss sich natürlich überlegen, ob man zu einem mittelständischen Unternehmen in einer überschaubaren Region will oder lieber in eine Großstadt zu einem Konzern xy.“ Die Aufstiegschancen sind, laut Maritschnigg, allerdings in einer Region wie OWL deutlich höher.

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