„Ich arbeite beim Weltmarktführer – das macht mich stolz“

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Erst vor wenigen Jahren wurde das neue Bürogebäude fertiggestellt. Eine große Glasfront erhebt sich vor dem Betrachter, in der Scheibe spiegelt sich das Markenlogo, das auf dem Gebäude gegenüber prangt. Die Zentrale der Firma Wago, des Weltmarktführers im Bereich schraubenlose elektrische Verbindungstechnik und des Anbieters von Automatisierungstechnik, befindet sich hier. Tom-Lennart Zahel arbeitet und studiert hier dual Elektrotechnik. Er erklärt, warum Wago für ihn ein guter Arbeitgeber ist. 

Wenn man die Zentrale von Wago in Minden betritt, ist man überrascht, wie groß der Empfangsbereich des Unternehmens ist. Direkt über dem Empfangstresen prangen die Kontinente der Erde, in Beton gegossen. Mehrere Sitzgruppen sind hier und ein Stockwerk höher verteilt. Anthrazitfarbene Stoffbänke und weiße, kleine Tische laden zum Verweilen ein. An den Wänden sieht man quadratische Grasflächen, die dem Raum mehr Farbe geben. Viele Glasfronten und helle Wände sorgen für ein modernes und edles Ambiente. Auch Tom-Lennart Zahel schätzt diese Atmosphäre. Er ist 25 Jahre alt, studiert dual Elektrotechnik und wird das Bachelor-Studium im Mai dieses Jahres abschließen. 

Der Young Professional kommt ursprünglich aus der Lüneburger Heide und ist nur für Wago in diese Region gezogen. Vorher wusste er noch nichts über Ostwestfalen-Lippe: „Am Anfang ist es mir relativ schwergefallen, mich mit der Region hier anzufreunden. Da bin ich ganz ehrlich. Aber mittlerweile geht es mir wirklich sehr gut hier. Wenn man die Region ein bisschen besser kennenlernt und die Eigenarten der Menschen kennt, kann man sich hier sehr wohl fühlen“, erklärt er lächelnd. Generell sei er mehr der Typ, der sich in der etwas ländlicheren Region wohlfühlt. Die Vorteile sind eindeutig: Es gibt deutlich weniger Hektik und Stress als in einer Großstadt. Vielmehr liebe er es, sich nach Feierabend sportlich in der Natur zu betätigen. „Ich gehe am liebsten an der Weser oder am Mittellandkanal laufen. Das ist so meine Art, den Stress des Alltags abzuschütteln.“ Am Wochenende tankt er dann Kraft in seiner Heimat, die auch von Minden-Lübbecke gut zu erreichen ist.

Zuvor absolvierte der junge Student bereits eine Ausbildung im elektrotechnischen Bereich. Schon damals war ihm die Firma Wago nicht unbekannt. „Es hat mich schon während der Ausbildung gereizt, hier zu arbeiten. Denn jeder, der mit Elektrotechnik zu tun hat, kommt zwangsläufig mit unseren Produkten in Berührung.“ Außerdem fasziniere es ihn, dass nur wenige andere Menschen etwas mit dem Namen Wago anfangen können. „Aber dennoch haben diese Menschen Produkte von uns bei sich Zuhause eingebaut“, erklärt er. Der Begriff des Hidden Champion sei seiner Meinung nach definitiv zu verwenden.

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Der duale Student Tom-Lennart Zahel arbeitet bei Wago in Minden. Bild: Tabea Behrmann

„Hier stehen nicht nur die Zahlen im Vordergrund, sondern auch der Mensch, der Mitarbeiter bedeutet etwas.“

„Mir ist es wichtig, wie sich ein Arbeitgeber nach außen hin präsentiert“, erklärt der 25-Jährige. Der gute Ruf von Wago sei dem Unternehmen vorausgeeilt. Wago ist eines der zahlreichen Familienunternehmen in der Region. Laut Zahel zeigt sich das insbesondere im Umgang miteinander. „Man spürt die Kultur des Familienunternehmens. Man kann immer fragen, wenn man ein Problem hat. Es gibt immer ein offenes Ohr.“

Das Unternehmen bietet viele verschiedene Benefits, um jungen engagierten Talenten den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten. So kann man Wago zunächst über Praktika kennenlernen oder in verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise  Informatik, Wirtschaftsinformatik, Elektrotechnik oder Maschinenbau, als Werkstudent arbeiten. Um beim Studium auch schnell eine Wohnung zu finden, stellt das Unternehmen Kontakt zu höheren Semestern her, die Tipps geben und bei der Wohnungssuche oder anderen Problemen weiterhelfen können. Auch ein Fahrtkostenzuschuss wird vom Arbeitgeber für die Studierenden gezahlt, die nicht direkt am Campus Minden studieren. Wer Interesse hat, während seines Studiums berufliche Erfahrungen im Ausland zu sammeln, hat die Möglichkeit, projektbezogen für einige Wochen beispielsweise nach China oder in die Schweiz zu gehen. Flexible Arbeitszeiten sind ebenfalls ganz selbstverständlich für die Mitarbeiter von Wago. Einen ganz besonderen Pluspunkt des Unternehmens sieht Tom-Lennart Zahel aber noch in einem anderen Bereich: „Das Betriebsrestaurant ist in seiner Form relativ einmalig. Ich kenne kein Unternehmen, dass ein Restaurant oder eine Kantine auf diesem hohen Niveau bietet.“

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