Begegnungs- und Gnadenhof Sentana

„Jedes Leben wertschätzen“ – das ist eine der zentralen Botschaften, die die Sentana-Stiftung in die Welt hinausträgt. Auf dem Begegnungs- und Gnadenhof in Bielefeld-Gadderbaum ist seit der offiziellen Eröffnung Mitte Dezember 2017 so einiges los.

Die Kuh Elsa ist vom Schlachter geflohen und darf hier nun den Rest ihres Lebens verbringen, zwei Lämmer mit schwerem Start ins Leben wachsen hier auf und Ponys, Ziegen, Schafe, Minischweine und auch Hunde, die ihr Zuhause verloren haben, werden auf dem Hof liebevoll umsorgt. Tiergestützte Pädagogik und Förderung für z.B. Schulklassen und Menschen mit besonderem Förderbedarf wird außerdem angeboten, um Begegnungen zwischen Mensch und Tier zu ermöglichen.

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Der schönste Moment ist die Landung

Einer der besten Einzelvoltigierer in Deutschland ist in OWL zuhause und trainiert auf dem „Birkenhof“ in Gütersloh. Auch international ist Jannis Drewell immer ganz oben mit dabei. Der 26-Jährige hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und ist seit einigen Jahren Sportsoldat bei der Bundeswehr. Erst im März hat er erfolgreich seinen Titel beim Weltcup-Finale in Dortmund verteidigt.

Wie bist du zum Voltigieren gekommen?
Jannis Drewell: Erst habe ich mich ehrlich gesagt ein wenig dagegen gesträubt. Ich bin immer mit meiner Mutter mitgegangen, weil sie damals schon Trainerin war. Früher musste ich mit und irgendwann wollte ich dann mit. Mit acht Jahren habe ich angefangen, meine Mutter Simone trainiert mich. Zwischendrin habe ich bestimmt drei Jahre mit Verletzungen verbracht. Aber Motivationslücken hatte ich keine. „Der schönste Moment ist die Landung“ weiterlesen

Die „Neue Westfälische“: Nicht von gestern, sondern von morgen

Die Neue Westfälische zählt zu den fünf größten Medienhäusern in ganz Nordrhein-Westfalen. Ihre Stärke liegt nicht nur in der Regionalität, sondern auch in der Tatsache, dass sich der Verlag mit seinen einzelnen Geschäftsfeldern breit aufstellt. Carsten Heil, stellvertretender Chefredakteur der  Neuen Westfälischen, begann seine Karriere selbst als Volontär bei der NW und erzählt in diesem Interview, was das Medienhaus Young Professionals zu bieten hat.

Warum sollten junge Menschen nach OWL kommen und nicht in Hamburg, Berlin oder Köln bleiben?
Carsten Heil: Weil Ostwestfalen-Lippe eine absolute Boom-Region ist. Das ist den Menschen, die hier leben, meist nicht bewusst. Aber in den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen merkt man es. Ganz besonders in den Bereichen der Neuen Medien, der Digitalisierung und der Unternehmens-Gründung tut sich sehr viel. Außerdem besitzt OWL einen hohen Freizeitwert. Welche Stadt von der Größe wie Bielefeld hat einen Grüngürtel mitten in der Innenstadt, der vom Jahnplatz aus in acht bis zehn Minuten zu Fuß zu erreichen ist und in dem man kilometerweit im grünen Wald spazieren gehen kann? Also  ich kenne keine. Selbst kurze Städte-Trips über das Wochenende sind wegen der tollen Verkehrsanbindung gut zu realisieren. Man ist zum Beispiel innerhalb von drei Stunden an der Nordsee. Es ist einfach eine Region, die mit einer gelungenen Mischung aus Stadt und Land daherkommt, wie man es nur sehr selten andernorts vorfindet. Ach ja, und hier gibt es auch noch eine ziemlich gute Zeitung. Eben einfach eine super Region.

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